04.04.2011 – KKH GM vs. Halsschmerzen

Wenn ich eines gelernt habe, dann ist es beständig warten und hoffen, daß man der Nächste ist, der aufgerufen wird.

Ich sitze wieder bei meinem Hausarzt. Die Schmerzen sind zwar noch da, aber irgendwie haben sie nicht die Intensität, wie ich sie durch den Krebs hatte.

Mein Doc kann leider auch nichts machen. Er schreibt mir eine Überweisung in das KKH GM, da von dort aus ein Konsilauftrag einfacher zu realisieren ist als von ihm selber.

Flugs ging es also zu meiner Onkologin Frau Dr. Klepper. Sie schaute sich das an und konnte mir zumal von Ihrer Seite eine Entwarnung geben. Sie denkt nicht, daß es sich um ein Lymphom handelt.

Sie füllte schnell einen Konsilschein aus, nachdem bei mir noch Blut abgenommen wurde und schickte mich zur HNO Abteilung.

Heißt wieder für mich einen halben Vormittag irgendwo rum sitzen…..

Nach ca. 2 Stunden Wartezeit – gefühlten 10 Stunden – wurde ich aufgerufen und bei mir wurde ein Sono und eine Abtastung durchgeführt. Es konnte nichts gefunden werden. Der Oberarzt versuchte dann mittels „Totstellung“ eines Nervs zu schauen, ob die Beschwerden weg gingen. Leider gingen diese dadurch  nicht weg.

Ergebnis: Die „Don’t Touch“ Therapie sollte angewandt werden – sprich der Schrinner sollte nicht mehr darauf rumdrücken.